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ÖFFNUNGSZEITEN

MO-FR 09.00 - 18.30 UHR
SA 09.30 - 13.30 UHR

Geschichte

Ein Haus mit Geschichte und Tradition

1930 kam der Kaufmann Hermann Hiestermann aus Hermannsburg nach Bergen und eröffnete ein Textilgeschäft. Er folgte seinem Bruder Wilhelm, der in Bergen schon seit 1926 einen florierenden Viehhandel betrieb. Bergen versprach Wachstum – es war schon damals das wirtschaftliche Zentrum des Nordkreises.

Er hatte das Haus 100 gekauft, in dem sich schon vorher ein Laden befand. Das Unternehmen wuchs schnell, bereits 1933 stockte er das Gebäude auf und 1936 kam der erste große Umbau. Die Front mit dem charakteristischen Erker entstand bereits zu diesem Zeitpunkt. Gute Qualität, große Auswahl, auffällige Werbung und Mundpropaganda (wie hieß der Mann – Hiestermann hieß der Mann) sowie eine gute Wirtschaftsentwicklung half ihm beim Wachstum.

Der Zweite Weltkrieg stoppte auch die Entwicklung des Hauses für gute Bekleidung. Hermann Hiestermann und seine Frau Elly wurden auf der Hochzeitsreise von den geschichtlichen Entwicklungen eingeholt. Aber sie hatten Glück. Unverletzt kam er bereits 1946 aus der Kriegsgefangenschaft, das Haus war unversehrt.

Mit seiner Frau Elly, die nicht nur Wiener Charme hatte, sondern auch etwas von Wiener Chic verstand, baute er das Unternehmen zügig wieder auf. Modenschauen mit eigenen Creationen, hergestellt in der eigenen Schneiderei, gründeten den Ruf von der Großstadtmode in der Kleinstadt. Umbauten im Jahr 1949 und 1959 vergrößerten die Räumlichkeiten erheblich. Hiestermann – Das Haus für gute Bekleidung – war ein klassisches Textilhaus mit Bekleidung, Wäsche, Kurz- und Meterwaren und einer Bettfederreinigung. Der Schwerpunkt war aber die Damenmode, deren Stil geprägt war von Elly Hiestermann und den namhaften Lieferanten dieser Zeit.

Die zweite Generation kommt in das Geschäft

1979 kam mit dem Sohn Hermann die zweite Generation in das Geschäft. Veränderungen standen an. In den 80zigern fing die rasante Veränderung im Modeeinzelhandel an. Das Modehaus Hiestermann konzentrierte sich auf Mode. Die Meterwaren, die Kurzwaren, Handstrickgarne – es gab nur noch wenig Bedarf – die Generation, die ihre Kleidung noch selbst nähte wurde kleiner. Bettwaren passten nicht mehr in das Konzept- der Platz wurde gebraucht.

Junge Mode ergänzte das mit den Inhabern älter gewordene Sortiment. Die Abteilungen – Kinderbekleidung mit Wäsche, Damenmode und Damenwäsche, Herrenmode und Wäsche, wurden zusammengelegt. Mehrere Umbauten passten die Räumlichkeiten an - ein modernes und im wahrsten Sinne des Wortes anziehendes Modehaus entstand.

Aber es wurde eng im Stammhaus – zum Anbauen gab es keinen Platz. Deswegen kamen in den Jahren 2003 und 2005 neue Läden in direkter Umgebung dazu. Ein Haus für Männermode entstand und ein Kinderhaus. 2012 folgte ein Wäschehaus. Das Stammhaus ist jetzt reserviert für Damenmode.

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